Weniger Stress- mehr Vertrauen

Okay, ich gebe zu: Folgenden Post schreibe ich nicht nur für Dich. 

Denn viel zu oft neige auch ich dazu, mir viel zu viel Stress zu machen, anstatt einfach mal loszulassen und zu vertrauen. Kennst du das auch? Dann les weiter!

 

Der Stress und seine Auswirkungen

 

Ja wir wissen, es gibt den positiven Stress, der uns antreibt und uns so einiges schaffen lässt. Er motiviert uns und ohne ihn können wir unsere tagtäglichen ToDo -Listen und was auch immer sie beinhalten, nicht bewältigen. Und ja, wir wissen auch, dass es den negativen Stress gibt, der uns erschöpft, uns müde und sogar krank machen kann.

 

Wir kennen beide Varianten, mal mehr mal weniger ausgeprägt. Und gut, wenn beide Seiten sich in Waage halten und der negative Stress nicht dominiert.

 

Aber ich will auch gar nicht weiter auf die Arten und seine Auswirkungen eingehen. Die kennst du bestimmt auch selbst. Ich möchte heute über die Ursachen sprechen bzw. schreiben. Und ein paar Schritte aufzeigen, wie du dich mehr und mehr von ihnen befreien kannst. Wie du Stück für Stück mehr lernen kannst loszulassen und zu vertrauen- in den Moment und in das Leben.

 

Wodurch entsteht dein persönlicher Stress?

 

Ich glaube es ist so wichtig, bevor wir etwas ändern wollen, nach den Ursachen zu schauen. Wir neigen so oft dazu, uns zu optimieren, uns anzustrengen, uns Verbote aufzuerlegen, was leisten zu müssen und dadurch entsteht noch viel mehr Stress (und nein, ich meine hier nicht den Guten)

 

Warum rennst du so schnell? Ist es der Neid, weil jemand anderes das besitzt, was du willst? Ist es dein Ego, was dir sagt, dass du erst wertvoll bist, wenn du noch diese Ausbildung, wenn du Stand X auf dem Bankkonto hast? Ist es dein falscher Ehrgzeiz, der dir den Druck gibt, dich bis zur Schmerzgrenze zu verausgaben?

 

Hör auf Dich zu vergleichen

 

Und dann wäre da auch noch das Schauen auf unseren Nächsten. Anstatt sich von Social Media oder auch anderen Medien inspirieren zu lassen, machen wir einen großen Fehler: Wir vergleichen uns. Und das nicht im positiven Sinne. Wir wollen da sein, wo jemand anders ist, toller aussehen, bessere Fotos, mehr Followers und und und. Das Schlimme daran ist, dass wir vergessen, wo wir bereits stehen, was wir schon alles geleistet haben, wo wir her kommen und auf welchem Weg wir bereits jetzt schon sind.

 

Nimmt dir doch mal für eine Minute Zeit und überlege dir, was du alles bis zum heutigen Tag in deinem Leben erreicht hast. Ich bin mir sicher, dass das nicht gerade wenig ist.

 

Wie du mehr ins Vertrauen kommst

 

Wenn du deine ganz persönliche Ursache gefunden hast, vielleicht sind es auch mehrere, dann ist das schon einmal ein wichtiger Anfang. Seine eigenen Muster zu erkennen ist der erste Schritt auf dem Weg. Meine z.B. sind Unsicherheit, Angst und mangelndes Selbstvertrauen.

 

Und manchmal hilft es, wenn du all diese Gefühle und Gedanken einfach mal zulässt, sie spürst und erlebst. Wir können nur wirklich loslassen, wenn wir uns bewusst sind, was uns bremst und uns lähmt. Dazu gehört auch mal wütend oder traurig zu sein. Schaue genau hin und lass es zu, das schenkt Befreiung.

 

Anschließend gehe los, aber Achtung: Geh in kleinen Schritten, denn du willst ja weniger Stress. Schreibe z.B. alle deine negativen Muster auf einen Zettel und verbrenne sie.

Kreire dir deine persönliche Affirmation/en, die du dir immer wieder aufsagst.

Meditiere, konzentriere dich dabei einfach nur auf deinen Atem. Erstelle eine Liste mit allen Dingen, die du liebst und in denen du gut bist. Mache Dinge, die dir Freude bringen. Vernetze dich mit Gleichgesinnten. Praktiziere jeden Tag Dankbarkeit. Bewege dich, mache Yoga oder tanze. Bete.

 

Es gibt so unendlich viele Möglichkeiten. Suche dir vielleicht zu Beginn ein oder zwei Sachen aus und integriere sie in deinen Alltag. Aber sei nachsichtig mit dir, wenn es auch mal nicht funktioniert. Probiere einfach aus und schau was dir gut tut.

 

Und dann lehne dich Stück für Stück zurück und: VERTRAUE

 

Alles Liebe,

Miriam

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