Meditation- Meine besten Tipps für den Anfang

Meditation ist mittlerweile in aller Munde. Und auch die zahlreichen wissenschaftlichen Erkenntnisse liefern uns die Bestätigung: Meditation ist so wirkungsvoll.

Über Stressregulierung, emotionaler Stabilität, Achtsamkeitstraining, verbesserte Gedächtnisleistung und Konzentration, bis hin zu erholsameren Schlaf und Stärkung des Immunsystem. Die Liste der positiven Effekte kann noch lange fortgeführt werden.

 

Doch auch wenn wir all das wissen, die regelmäßige Praxis im Alltag fällt vielen oft schwer- gerade zu Beginn.

Auch ich hatte lange Zeit Schwierigkeiten, mir im Alltag Zeit für Meditation zu nehmen.

Es gab ja auch einfach immer sooo viel anderes zu tun. Bis ich irgendwann merkte, wie gut es mir die regelmäßige Praxis wirklich tut. Aber: Probiere es selbst ;-)

 

 

Der Beginn

Wenn man mit Meditation startet, kann es sehr hilfreich sein, mit geführten Meditationen zu beginnen. Mir hat es sehr geholfen, mich auf die Stimme eines anderen zu konzentrieren und mich anleiten zu lassen. Auch heute noch höre ich mir sehr gerne geführte Meditationen an, insbesondere auch zu unterschiedlichen Themen wie z.B. Vergebungsmeditation, Dankbarkeit, Chakren.

Es gibt mittlerweile zahlreiche (auch kostenlose) Apps, die Meditationen in verschiedensten Kategorien anbieten.

 

Der Ort

Welcher Raum in deiner Wohnung ist besonders gemütlich, wo fühlst du dich am Wohlsten? Und wo hast du Ruhe und Stille für deine Meditation?

Wenn du einen festen Platz für deine Meditation festlegst, fällt es dir vielleicht leichter, immer wieder dorthin zu gehen und Zeit für dich zu finden. Auf deiner Yogamatte, auf einem Meditationskissen oder vielleicht auch einer kleinen eingerichteten Ecke mit Symbolen, Blumen etc., werde kreativ! Und auch wenn du keinen festen Platz für dich findest- überlege dir, wo du dich zurückziehen kannst. Vielleicht ist es abends im Bett, vielleicht auch in der Natur- alles ist erlaubt.

 

Die Methode

Still sitzen war noch nie mein Ding. Ich erinnere mich noch sehr gut an meine Yogaausbildung, die täglich mit einer Meditation startete. Zu Beginn 10 Minuten, zum Ende ganze 60 Minuten. Eine ganze Stunde "nur" Sitzen und meditieren- eine echte Herausforderung.

Aber Meditation muss nicht immer so aussehen. Starte doch einfach mal mit einer Gehmediation um deinen Block herum. Konzentriere dich hier einfach nur auf deine Schritte oder deinen Atem, nehme jeden einzelnen Gegenstand einmal bewusst wahr.

Oder probiere heute mal eine kleine Mediation im Büro auf deinem Stuhl aus. Augen schließen, eine Hand auf deinen Bauch, die andere auf dein Herz legen. Und dann mache ein paar tiefe Atemzüge und spüre in dich hinein. Wie fühlst du dich gerade? Wie tief ist dein Atem? Und dann sage innerlich: Ein-Aus-Ein-Aus usw.

Aber auch im Schneider-, Lotus-, oder Fersensitz auf deiner Yogamatte, deinem Kissen oder einer Decke: Finde deine passende Methode, die es dir besonders zu Beginn einfacher macht, zur Ruhe zu kommen.

Ich nutze beispielsweise sehr gerne Mantren oder Affirmationen. Hier und auch in diesem Blogpost findest du dazu weitere Inspirationen.

 

Oder versuche doch einfach mal das Meditieren mit einer Mala, einer sogenannten Gebetskette. Schließe hierbei deine Augen, finde hier ein für dich passendes Mantra oder eine Affirmation, welches du innerlich oder auch laut bzw. flüsternd aussprichst. Bei jeder Wiederholung berührst du sanft die nächste Perle und folgst den Perlen Stück für Stück im Uhrzeigersinn. Ich mag diese Form von Meditation wirklich sehr.

Oder doch lieber ganz klassisch? Fokussiere mit geschlossenem Blick dein drittes Auge, welches sich zwischen deinen Augenbrauen befindet und konzentriere dich einfach auf deine Atmung. Spüre wie sich bei jeder Einatmung deine Bauchdecke hebt und sich bei jeder Ausatmung deine Bauchdecke senkt. Fällt es dir schwer, den Fokus zu behalten? Dann zähle einfach bei jedem Atemzug mit.

 

Der Monkey Mind

Und die Gedanken kreisen und kreisen und lassen sich einfach nicht ausstellen. 

Es sei dir gesagt: Das ist ganz normal. Lass es erst einmal einfach nur zu und ärgere dich nicht, wenn sie aufkommen- lass sie einfach wieder gehen.

Mir gefällt hier die Vorstellung von den Wolken am Himmel. Sie kommen und ziehen langsam wieder vorbei. Du kannst sie anschauen, sie wahrnehmen und sie dann loslassen. 

Und ganz wichtig: Sei dir gegenüber nachsichtig und liebevoll. Versuche es nichts kontrollieren. Irgendwann dann mal- ohne dass du es sofort bemerkst, kommen die Pausen zwischen den Gedanken- die Leere und gleichzeitig die unendliche Fülle. 

 

Die Routine

Im Durchschnitt dauert es 66 Tage, um eine Gewohnheit zu fest zu etablieren. Nicht gerade eine kurze Zeit. Das bedeutet aber auch: Alles hat und braucht seine Zeit.

Such dir am Besten eine feste Tageszeit zum Meditieren aus, in der du ungestört bist. Vielleicht direkt morgen nach dem Aufstehen, um in den neuen Tag zu starten oder aber auch abends vor dem Einschlafen, um den Tage zu beenden.

Wenn du das Gefühl hast, dass eine tägliche Routine (besonders, wenn du erst anfängst mit dem Meditieren) unrealistisch ist, dann fange klein an. Such dir feste Tage in der Woche aus und halte dir deine Meditationszeit, wie andere Termine auch, fest.

 

Und dann: Genieße Deine Zeit, deine Stille- ganz für Dich.

 

Alles Liebe

Miriam

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