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5 Mantren und wie du sie für deine Yogapraxis nutzen kannst

Wenn du schon länger Yoga übst, kennst du bestimmt so einige Mantren oder hast dir auch selbst schon welche kreiert.

Zu Beginn meiner Yogapraxis konnte ich ehrlich gesagt nicht so viel damit anfangen. Ich habe mich gefragt, wofür ich die wirklich brauche.

Als ich mich dann während meiner Yogalehrerausbildung näher mit Mantren beschäftigt habe, war ich ganz fasziniert.

 

Heute stelle ich dir meine fünf liebsten Mantren für deine Yogapraxis vor.

Here we go.. 

 

Lokah Samastah Sukhino Bhavantu

Mein absolutes Lieblingsmantra. Dieses Mantra ist ein Segensspruch und bedeutet: Mögen alle Wesen Glück und Harmonie erfahren.

Lokah bedeutet Welt, Samastah steht für Harmonie, Sukha bedeutet Glück und Freude und Bhavantu heißt, sie mögen sein.

Dieses Mantra ist also ein Glücks- und Friedensmantra. Üblicherweise wird es am Ende von Yogastunden rezitiert, kann natürlich aber auch zu Beginn gesungen oder gesprochen werden.

Bei YouTube findest du ganz tolle Versionen, hör einfach mal rein.

 

Sa Ta Na Ma

Sa steht für Geburt, Ta für Leben, Na für Tod und Ma für Wiedergeburt. Dieses Mantra hat den Ursprung im Kundalini Yoga. Es soll dir helfen, alte Gewohnheiten und Muster zu durchbrechen und die Bestimmung in deinem Leben zu finden.

Du kannst dieses Mantra wunderbar in deine Meditation einfließen lassen:

  • bei SA berührt dein Daumen den Zeigefinger
  • bei TA berührt dein Daumen den Mittelfinger
  • Bei Na berührt dein Daumen den Ringfinger
  • bei Ma berührt dein Daumen den kleinen Finger

 

Soham

Bedeutet übersetzt: Ich bin oder ich bin DAS und findet seinen Ursprung im Hinduismus

Soham heißt, dass du nicht dein Körper, nicht deine Gefühle und Gedanken, nicht deine Emotionen und nicht deine Psyche bist.  

Was bin ich? Ich weiß- ich bin. Wie schön oder?

Soham ist ein wunderschönes Mantra, um dir dies immer wieder bewusst zu machen.
Atme hierbei bei So ein und bei ham aus.

 

Om oder auch Aum

Dieser Urlaut ist wohl das bekannteste Mantra, dass du als Yogi kennst. 

Es repräsentiert den Urklang, die Schöpfung, das Universelle. Auch steht die Silbe Om für Dreieinigkeit.

Der Klang Om wird schon seit vielen Jahrtausenden verwendet und soll den Körper, die Seele und den Geist in Harmonie führen. In Hatha Yoga- Stunden wird Om meist zu Beginn und am Ende gesungen.

Du kannst dieses kraftvolle Mantra aber auch alleine für dich in der Meditation anwenden.

 

 

Wahe Guru

Wahe Guru bedeutet wunderbarer Gott.

Das Mantra soll dir Kraft, Mut und Entschlossenheit geben. Es hilft dir, die Wahrheit zu erkennen, sie anzuwenden und ein Teil von dir werden zu lassen.

Wahe Guru wird als Mantra oft gesungen. Schau auch hier mal nach, was du dazu im Netz findest. Es gibt hier wunderschöne Melodien, die du für dich nutzen kannst.

 

 

Du kannst dir natürlich auch selbst Mantren formulieren und dir eine Intention für deine Yogapraxis setzen.

Sage die kurzen kraftvollen Sätze immer wieder in Gedanken oder auch laut auf. Wenn deine Gedanken abschweifen, schenke dir ein Lächeln und kehre anschließend wieder zu deiner Intention zurück.

Und nimm diese dann am Besten auch außerhalb der Matte auf den Weg.

 

Alles Liebe, 

Miriam

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