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Achtsamkeit- was es wirklich bedeutet und wie´s dir gelingen kann

Wie gehts dir mit dem Begriff Achtsamkeit?
Ich bin ehrlich- für mich klang dieses Wort oft etwas abgedroschen. Überall kann man davon lesen oder hören. Man soll achtsamer leben, achtsamer den Alltag genießen, bewusst spüren, im Hier und Jetzt leben...
Achtsam essen, achtsam arbeiten, achtsam ausruhen, achtsam- was noch?

 

Ich bin wirklich offen für solche Themen- wenn Du mich und auch meinen Blog kennst, weißt du das. 

Aber manchmal, so kommt es mir zumindest vor, wird man damit überhäuft bzw. man lässt sich damit überhäufen.

 

Dann kommen die Momente, wo einem das alles zuviel ist. Kennst du das? Und dann geht der Zauber (und das ist so schade) von solchen wunderbaren Techniken irgendwie verloren.

 

Wir müssen es erkennen und spüren

 

Zeitschriften, Bücher, Blogger, Speaker können noch so viel davon reden (und verstehe mich bitte nicht falsch, das ist auch gut so), wir müssen es selbst spüren und erfahren. Erst dann können wir die Bedeutung erkennen.

Und so war es bei mir mit dem Thema Achtsamkeit. Ganz banal- vor ein paar Wochen im Garten. Da hats bei mir Klick gemacht. Da war ich einfach achtsam- und es war wundervoll.

 

Und deshalb kommt hier (noch wieder so) ein Post über das Thema. Aber vielleicht hilfts dir ja und es macht auch bei dir klick.

 

Achtsamkeit- die Bedeutung

 

Ich lasse hier mal (ja ich weiß, es ist nicht die sicherste Quelle) wikipedia sprechen:

"Achtsamkeit kann als Form der Aufmerksamkeit im Zusammenhang mit einem besonderen Wahrnehmungs- und Bewusstseinszustand verstanden werden.

Das heißt, es bedeutet nicht nur die bewusste Wahrnehmung, sondern auch eine offene und akzeptierende Haltung gegenüber dem was man wahrnimmt.

Eine bewusste Konzentration auf den gegenwärtigen Moment, ohne zu Urteilen."

 

 

Und warum das Ganze?

 

Es gibt so viele positive Eigenschaften von Achtsamkeit. 

Wir können neue innere Ruhe erfahren, Stress abbauen, Auftanken, um wieder neue Kraft zu finden.
Durch die Konzentration auf den gegenwärtigen Moment schulen wir unsere Sinne, wir öffnen unser Herz, um neue Erfahrungen und Erkenntnisse zu erlangen.

Wir lernen uns selbst besser kennen, unsere Gedanken, unsere Gefühle, Bedürfnisse die wir haben, wie wir ticken, was wir benötigen und was uns gut tut. 

Und all diese Dinge lehren uns auch den Umgang mit unseren Mitmenschen, es macht uns feinfühlig für ihre Bedürfnisse.

 

Und wie funktionierts?

 

Urlaub, Zeit zu entspannen. Ich sitze draußen im Gartenstuhl mit einem Cappuccino und einer Zeitschrift.
Irgendwann habe ich genug vom Lesen und sitze einfach so da. Sowas kommt bei mir recht selten vor- eigentlich so gut wie nie. Es gibt immer was zu tun- und wenn es der schnelle Blick aufs Handy ist (kommts dir bekannt vor?)

Und dann spüre ich es- den Wind auf meiner Haut, die Gänsehaut, die aufkommt. Ich sehe die Wolken am Himmel vorbei ziehen und höre meinen Atem.

Ich bin achtsam- einfach so...

 

Beobachten- still da sitzen und aufmerksam betrachten was gerade ist. Nicht bewerten, nur wahrnehmen und spüren.

Auf Details achten. Welche Form, Farbe, Gerüche kannst du sehen und spüren? Egal was du gerade tust. Jetzt- in diesem Augenblick.

Das ist Achtsamkeit. Das ist Leben.

 

Okay, ich gebe zu, dass ich nun verstehe, warum so viele darüber schreiben und sprechen. Und ich gebe zu, wie gut das wirklich tut.

Ich will es wieder spüren, das scheinbar so Normale, das Magische, all die kleinen Wunder.

Und weißt du was das Tolle ist? Wir können es in jeder Minute, in jeder Sekunde spüren.

 

Ein wunderschöner Spruch, den ich letztens in einer Zeitschrift las passt so wunderbar hierzu:

 

 "Wir sind alle Besucher dieser Zeit, dieses Ortes.

Wir reisen nur durch.

Unsere Bestimmung hier ist es, zu beobachten, zu lernen,

zu wachsen, zu lieben...

und dann kehren wir wieder nach Hause zurück."

Sprichwort der australischen Ureinwohner

 

Alles Liebe, 

Miriam

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Kommentare: 1
  • #1

    Kay (Montag, 03 September 2018 07:44)

    Es stimmt, Achtsamkeit kann muss man spüren, um zu wissen, wovon die Rede ist.
    Ich habe diese Erfahrung machen dürfen und versuche mich bewusst daran zu erinnern, achtsamer zu leben, wenn es mal stressig wird, denn Achtsamkeit ist kein Dauerzustand, sondern eine Einstellung zum Leben, die natürlich auch von diversen Faktoren abhängt. Im Alltag vergisst man diese gerne mal.

    Ein schöner Beitrag zu diesem Thema!

    Liebe Grüße, Kay
    www.twistheadcats.com