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Die Bedeutung der Chakren und wie du sie für dich nutzen kannst

Hast du schon mal was von Chakren gehört?
Wenn du Yoga praktizierst, sind sie dir bestimmt schon einmal begegnet.
Vielleicht sind sie dir aber auch noch völlig fremd.

Wie auch immer: Hier kommt eine kleine Einführung in die Welt der Chakren und wie du sie für dich im Alltag nutzen kannst.

Lass dich inspirieren!

 

Die Chakren und ihre Bedeutung

 

Chakra bedeut übersetzt Rad oder Kreis. Die Lehre der Chakren geht auf die Yoga-Tradition und den Hinduismus zurück.

Im Körper befinden sich feinstoffliche Energieströme, die auch Nadis genannt werden. Diese bilden energetische Zentren, die sich an bestimmen Punkten im Körper kreuzen. Dies Energiezentren nennt man Chakren und davon gibt es eine Vielzahl in unserem Körper.
Jedoch sind die sieben Hauptchakren von besonderer Bedeutung. Sie durchdringen den physischen Körper und stehen für bestimme Lebensthemen.

Die einzelnen Chakren befinden sich in ständiger Kreisbewegung, die Energie wird dabei in das Innere des Chakras herein gezogen.

 

Die sieben Hauptchakren

 

Muladhara-Chakra

Das Wurzel- Chakra umgibt das untere Ende der Wirbelsäule zwischen dem Anus und den Genitalien. Es ist der Farbe rot zugeordnet.

Dieses Chakra verbindet sich mit dem physischem Körper, also mit dem Irdischen. Es steht für Mut, Sicherheit und Stabilität.

Eine Störung in diesem Bereich des Chakras kann sich körperlich z.B. in Verstopfungen, Kreuzschmerzen oder durch Knochenerkrankungen äußern.

Im seelischen Bereich, können existenzielle Ängste oder Mangel an Vertrauen auftreten.

 

 

Svadhistana-Chakra

Das Sakralchakra liegt etwa eine Handbreit unter dem Bauchnabel und wird auch als Sexualchakra bezeichnet. Es ist der Farbe orange zugeordnet.

Es steht für unsere Fähigkeit mit Emotionen umzugehen, sowie für Kreativität und Schaffen von etwas Neuem.

Störungen in diesem Chakra können sich durch Krankheiten im Bereich der Geschlechtsorgane äußern.

Auch Motivationslosigkeit und ein Mangel an Freude können dem zweiten Chakra zugeorndet sein.

 

Manipura-Chakra

Das Nabelchakra sitzt oberhalb des Bauchnabels und ist der Farbe gelb zugeordnet.

Das Manipura Chakra, was auch als Solarplexus-Chakra bezeichnet werden kann ist auch der Sitz für unsere Emotionen und Gefühle.

Das Chakra repräsentiert Kraft, Wille und Selbstbewusstsein. Es hilft uns Ideen und Pläne zu verwirklichen und unsere eigene Individualität zu erkennen. 

Treten Blockaden in diesem Chakra auf, können sich diese durch Verdauungsstörungen, Magenprobleme, aber auch Diebetes und Übergewicht bemerkbar machen. Auf seelischer Ebene können Unsicherheit, Schlafstörungen oder auch Albträume auftreten.

 

Anahata-Chakra

Das Herzchakra liegt, wie der Name schon sagt auf der Höhe des Herzens.

Es wird der Farbe grün zugeordnet.

Da vierte Chakra ist der Mittelpunkt des Chakrasystems und ist Sitz der bedingungslosen Liebe. Es steht für Akzeptanz von sich, aber auch gegenüber anderen und für Heilung.
Störungen in diesem Chakra können auf Herz- und Kreislauferkrankungen, Haut- und Lungenerkrankungen, Blutdruckstörungen oder auch ein schwaches Immunsystem hindeuten. Auf seelischer Ebene kann sich eine Störung durch Gefühlskälte und Kontaktschwierigkeiten bemerkbar machen 

 

Vishuddha- Chakra

Das Kehlchakra ist auf der Höhe des Kehlkopfes lokalisiert und wird der Farbe helles blau zugeordnet.
Es wird mit Kommunikation, Kreativität und Stimme in Verbindung gebracht. 

Gefühle, Gedanken und auch innere Erkenntnisse werden hier ausgedrückt.
Kommt es zu einem Ungleichgewicht, kann sich dieses durch Nackenprobleme, Husten, Mandelentzündungen und auch Schilddrüsenprobleme bemerkbar machen.
Auch Nervosität, Antriebsschwäche oder auch Reizbarkeit zählen hierzu.

 

Ajna- Chakra

Das Strinchackra wird auch das "Dritte Auge" genannt und befindet sich zwischen den Augenbrauen. Es wird der Farbe blau zugeordnet.

Das sechste Chakra wird auf körperliche Ebene dem Gesicht, den Augen und Ohren und auch dem Gehirn zugeordnet.

Es steht für Intuition, Weisheit, Erkenntnis und auch für Wahrnehmung und Vorstellungskraft.

Blockaden in diesem Chakra können sich durch Kopfschmerzen, schlechten Schlaf bis hin zu Albträumen führen. Auch übertriebene Ängstlichkeit kann hier ein Zeichen für eine Störung sein.

 

Sahasrara Charka

Das Kronen- Chakra befindet sich auf dem Scheitelpunkt des Kopfes. Seine Farbe ist violett oder weiß.

Es ist das Bewusstseinszentrum der Spiritualität und verbindet uns mit dem Himmel und mit dem Göttlichen. Es steht für Glückseligeit, höheres Bewusstsein und Vereinigung.

Störungen in diesem Bereich können sich durch Immunschwäche und chronischen Erkankungen äußern.

Auch Depressionen, Entfemdung und Apathie können Hinweise auf eine Blockade des Chakras geben.

 

Die Chakren öffnen

 

In einem gesunden Energiesystem sollten alle sieben Hauptchakren ausgeglichen und harmonisch fließen. Durch verschiedenste Einflüsse können die Chakren jedoch in ihrer Funktion beeinflusst werden, es kann zu Störungen und Blockaden kommen, die seelische und körperliche Symptome (wie oben beschrieben) zur Folge haben können.

 

Durch gezielte Öffnung eines oder mehrerer Chakren können die Chakren wieder aktiviert werden, sodass diese wieder in Balance fließen können.

Wenn du langfristige Erfolge erzielen willst, ist es notwendig deine Achtsamkeit auf die Ursachen deiner Blockaden zu legen.

Durch das Bewusstwerden und Erspüren der Hintergründe der Störungen und das Auseinandersetzen mit Gefühlen und Gedanken kannst du deine Chakren wieder aktivieren.

Yoga und auch Meditation können dir dabei helfen. Aber auch Düfte oder die Arbeit mit Farben unterstützen das Öffnen der Chakras. Es gibt hier viele Möglichkeiten. Probiere einfach aus, was dir hilft und dir gut tut.

Die Lehre der Chakren ist so ein weitreichendes Gebiet. Es gibt hier einiges an Literatur und auch im Internet kannst du vieles erfahren. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich mit diesem Thema etwas näher zu beschäftigen und dann deinen Weg hiermit zu finden.

Schreib mir gerne von deinen Erfahrungen.

Alles Liebe, 

Miriam

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