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Drei Länder, eine Reise- Dubai, Sri Lanka, Malediven

Schon über drei Monate ist es jetzt her- die wunderbare Fernreise über Dubai, nach Sri Lanka und auf die Malediven.

 

Und heute gibts nun endlich ein paar Eindrücke.

 

Meine letze Fernreise nach Namibia liegt schon einige Jahre zurück und nun wollte ich endlich mal wieder weiter weg fliegen. Die letzten Jahre war es bei Europa geblieben, die Reisen trotzdem wunderschön, aber eine Fernreise ist ist halt doch was anderes.

 

Bis zum Start am 17. Juni abends hatten wir gerade mal zwei Dinge vorbereitet: Unsere Koffer gepackt und die Flüge gebucht.
Ja genau, wir wussten noch nicht mal wo wir am nächsten Tag schlafen werden. Aber genau das machte diese Reise so spannend. Wir wollten uns einfach mal treiben lassen und schauen was passiert.

Mein Partner, der immer die Organisation der Übernachtungen übernimmt, fand noch am Hamburger Flughafen kurz vorm Abflug ein tolles Hotel für Dubai und so konnte unsere zweiwöchige Reise beginnen.

 

Dubai

 

Dubai ist eine so aufregende und lebendige Stadt. Und es lohnt sich auf jeden Fall hier an einem der größten Flughäfen der Welt nicht einfach nur umzusteigen, sondern einen Zwischenstopp einzulegen und auf Entdeckungsreise zu gehen.

Wir verbrachten hier zwei tolle Tage mit Besuch der Märkte -den sogenannten Souks, fahren mit dem Wassertaxi, leckerem Essen und als Highlight: auf die Plattform des höchsten Gebäude (828m) der Welt, dem Burj Khalifa fahren.

Der Blick auf die Stadt bei Nacht einfach atemberaubend.

 

Sri Lanka

 

Am Dienstag ganz früh am Morgen ging es weiter. Nächstes Ziel: Colombo.
In der Hauptstadt Sri Lankas hielten wir uns jedoch nicht auf. 

Wir machten uns auf den Weg zum Waikkal Beach nicht weit entfernt von Colombo. 

Dort verbrachten wir zwei Tage in einem wunderschön gelegenen Hotel mit Bungalows direkt am Strand- einen besseren Einstieg konnten wir nicht haben.

 

Zwei Tage Zeit, um die Reise durch das Land zu planen. Aber wie es so oft im Leben ist- manchmal kommen die Dinge ganz von selbst.

Wir fanden einen tollen Fahrer inklusive Begleiter (ein älterer Bekannter des Fahrers, der einfach so mitkam und sich als bester Reisebegleiter überhaupt entpuppte) einen super Preis und eine Route, die genau passend für die fünf Tage war.

 

Und so ging es los in den Süden in die kleine Hafenstadt Galle, die sogar zum Unesco- Weltkulturerbe gehört. Die Altstadt mit den schmalen Gassen ist eingerahmt von Festungsmauern. Wunderschön anzusehen ist auch der Leuchtturm an der Küste.

 

Am nächsten Tag starteten wir um fünf Uhr morgens zur Safari in den Yala Nationalpark und bestaunten die Lippenbäre, Krokodile, Affen und einige andere Tiere. Hier waren wir allerdings etwas enttäuscht. Wir hatten gehofft, die Leoparden sehen zu können, denn im Yala Nationalpark soll sich die größte Leopardenkolonie der Welt befinden.

Aber nicht ärgren: wir waren froh, dass wir zum Schluss noch eine Elefantendame mir ihrem Kind von nah bestaunen konnten.

 

Am Nachmittag brachen wir auf nach Ella. Ein kleiner Ort, der zu den populärsten Orten im Hochland gehört. Das Bergdorf besteht fast nur aus einer Hauptstraße und ist umgeben von einer traumhaften Berglandschaft.

Die Nacht verbrachten wir in einem Hotel, wenige Kilometer außerhalb von Ella mitten in den Teeplantagen. Beim Abendessen mit leckerem Curry, Fernando dem herzlichsten Kellner, den wir auf unserer Reise begegneten und dem extra für uns angezündeten Lagerfeuer, beschlossen wir: Hierher kommen wir wieder!

 

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Zug von Ella nach Nuwara Eliya.
Das Zugfahren in SriLanka ist ein absolutes Muss. Die Fahrt durch das Hochland mit der fabelhaften Aussicht auf die Landschaft ist einfach der Wahnsinn.

 

In Nuwara Eliya herrschte Regenwetter, es war kalt und windig. Vielleicht war auch das der Grund, warum uns dieser sehr britisch angehauchte Ort weniger beeindruckte.
Und so waren wir froh, als wir am nächsten Tag weiter nach Kandy aufbrachen.

 

Auf dem Weg dorthin, machten wir noch Halt bei einer Teefabrik. Ich wusste zuvor gar nicht, dass Grün- und Schwarztee aus der gleichen Pflanze hergestellt wird, nur die Fermentierung ist unterschiedlich. Und so wanderten auch ein paar Sorten Tee für Zuhause in unser Gepäck.

 

In Kandy ist der Kandy Lake, sowie der Zahntempel Buddhas besonderes sehenswert.

Diesen besuchten wir am Abend und nahmen an einer der drei täglichen Zeremonien teil. Hier versammeln sich hunderte Gläubige, um einen Blick auf den Behälter zur erhaschen, in der sich die Zahnreliquie Buddhas befinden soll. Eine Erfahrung wert, allerdings nur wenn man keine Platzangst hat. Man wurde von den vielen Menschen fast erdrückt.

 

Viel zu schnell war schon der letzte Tag unserer Reise durch SriLanka angebrochen. Bevor es wieder zurück nach Colombo zum Flughafen ging, schauten wir und noch das Felsenkloster von Aluvihara mit den farbenreichen Buddhastatuen an. 

 

Und dann ging es auch schon weiter Richtung Flughafen, zum letzten Ziel der Reise- die Malediven.
Fünf Tage verbrachten wir dort auf der kleinen von einheimischen bewohnten Insel Rashdoo.
Und hier war einfach nur Entspannung angesagt: Sonnen am Strand, Schwimmen im Meer,

lesen und richtig leckerem Essen mitten im Sand.

 

Und viel zu schnell waren die zwei Wochen auch schon vergangen.
Eine Reise die wir so schnell nicht vergessen werden.

 

Und hier noch ein paar Empfehlungen:

 

Dubai: 

Sri Lanka:

Malediven:

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