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Gönn dir ab und zu ne Pause

Kennst du das auch?

 

Die ToDo Liste ist voll, der Terminplaner ebenso, zu Hause wartet die Wäsche und die Fenster hätten auch schon längst geputzt werden müssen...

 

Wir hasten von der einen zur nächsten Aufgabe und wenn wir mal durchatmen, haben wir gleich das schlechte Gewissen und drei Dinge im Kopf, die wir noch erledigen sollten.

 

 Ich habe in den letzten Wochen oft bemerkt, wie häufig ich mir beim Ausruhen Gedanken mache, über all das was ich noch erledigen muss, anstatt das ich einfach mal ne Pause mache und diese dann auch bewusst genieße.

Damit meine ich, dass man sich nicht einfach nur ausruht, entspannt, TV schaut oder ein Buch liest. Doch, das soll man tun! Aber es ist wichtig, wie und mit welchen Gedanken man das tut. Denn die beste Entspannung und Pause nützt dir nichts, wenn du sie nicht bewusst genießen kannst und mit deinen Gedanken ganz woanders bist und ein schlechtes Gewissen hast, weil der Stapel auf deinem Schreibtisch noch auf dich wartet und du es schon wieder nicht geschafft hast, ihn zu bearbeiten.

Ich finde in diesem Zusammenhang das Wort Achtsamkeit so toll. ( im Englischen hört es sich viel schöner an: mindfulness)

 

Aber was bedeutet Achtsamkeit und wie kann sie uns helfen?

 

Wikipedia definiert sie im Folgenden: Achtsamkeit kann als Form der Aufmerksamkeit im Zusammenhang mit einem besonderen Wahrnehmungs- und Bewusstseinszustand verstanden werden, als spezielle Persönlichkeitseigenschaft, sowie als Methode zur Verminderung von Leiden (im weitesten Sinne)

Das heißt: Wenn wir uns ganz bewusst auf den Moment konzentrieren, ihn wahrnehmen und im Hier und Jetzt bleiben, sind wir achtsam. Das ist hier nicht nur auf Pausen und Entspannung bezogen, sondern auch auf alle anderen Dinge die wir tagtäglich tun. Aber eben auch, wenn wir einfach mal "Nichts-Tun". Denn nur wenn wir während unseren Ruhezeiten wirklich durchatmen, wirklich genießen können und ganz im Moment sind, können wir neue Kraft erlangen, um eben dann auch alles andere zu bewältigen zu können.

Und wie krass: Achtsamkeit kann sogar Leiden vermindern. Wow, das ist doch toll!

 

Aber wie werde ich achtsamer?

 

Ich bin ja eher ein unruhiger Mensch. In Was Yoga bewirken kann habe ich berichtet, wie Yoga mir geholfen hat ruhiger zu werden. Und eben auch achtsamer. Denn beim Yoga ist es wichtig sich auf seinen Atem zu konzentrieren. Denn sobald wir mit unseren Gedanken wieder woanders sind, wird auch der Atem ungleichmäßig.

 

Aber auch Mediation kann helfen, dass wir achtsamer werden. Hier lernt man, sich ganz auf den Moment zu fokussieren und die Gedanken, die aufkommen zu kontrollieren, sie bewusst wahrzunehmen und sie dann auch wieder ziehen zu lassen. Bis wir dann eben ganz bei uns sind, nur im Hier und Jetzt.

Hier bin ich auch noch in der Übungsphase. Aber es wird Stück für Stück besser.

 

Und ich will lernen auch abseits von Yoga und Meditation achtsamer durch den Tag zu gehen. Morgens nach dem Aufstehen, während dem Duschen, bei der Arbeit und beim Kochen am Abend. Mehr innehalten, den Moment spüren, meine Sinne schärfen.

Und dies dann auch beim Entspannen auf dem Sofa umsetzen...

 

Alles Liebe,

Miriam

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