· 

Ein paar Tipps für deine Morgenroutine

Heute möchte ich Euch an meiner persönlichen Morgenroutine teilhaben lassen und wie ich es geschafft habe früher aufzustehen und entspannt in den Tag zu starten.

 

Ich bin eigentlich eher Langschläfer und früh aufstehen war für mich schon immer eher mühsam. Viel zu gern drehe ich mich nochmal im Bett um und kuschele mich nochmal so richtig schön ein. Den Wecker stelle ich noch etwas weiter. Egal, zehn Minuten habe ich noch. Und dann ist es doch schon viel später als gedacht..

 

Husch, husch raus aus dem Bett, ins Bad, Duschen, schnell einen Kaffee, die Sachen packen und los zur Arbeit. Hektik und Stress pur, schon am frühen morgen.

 

So wars bei mir früher. Und wirklich gut hab ich mich dabei nicht gefühlt. Ich musste etwas ändern.

Ich hatte viel über Morgenroutinen gelesen und wie gut es doch tut, früh aufzustehen, Zeit für sich zu haben, Yoga zu machen, Meditation und und und. Aber ist das auch was für mich? Nein, ich schlafe lieber etwas länger, Schlaf ist doch gesund und es heißt doch auch immer, dass man ausgeschlafen in den Tag starten soll, oder?

 

Aber irgendwie ließ mich das Thema nicht los. Ich fühlte mich nicht wirklich wohl. Und so begab ich mich doch auf den Weg, meine für mich passende Morgenroutine zu finden.

 

Hier meine Tipps, die mir geholfen haben:

 

Überlege dir einen für dich passenden Ablauf

 

In dem Buch Miracle Morning: Die Stunde, die dein Leben verändert schreibt Hal Elrod u. a. von den "Life S.A.V.E.R.S.:

S wie Silence (Stille)

A wie Affirmations (Affirmation)

V wie Visualization (Visualisierung)

E wie Exercise (Bewegung)

R wie Reading (Lesen)

S wie Scribing (Schreiben)

 

Er ist davon überzeugt, dass das tägliche Praktizieren dieser sechs Methoden das Leben und die persönliche Entwicklung stark verändern.

Ich habe mich dazu entschieden in meiner Morgenroutine vier dieser S.A.V.E.R.S zu praktizieren. Meiner Meinung nach, sollte hier jeder selbst entscheiden, was zu einem passt und vor allen Dingen, was einem gut tut.

Für mich ist das Yoga, Mediation, Affirmation und Lesen. Genau in dieser Reihenfolge.

Die Affirmation lasse ich meist in die Meditation mit einfließen und setze mir somit eine positive Intention für den kommenden Tag. Ich liebe hier die Affirmationen von Louise Hay und ihre Karten Körper und Seele.

 

Gehe möglichst zu einer festen Zeit ins Bett und stehe zur gleichen Zeit auf

 

Mir hat es sehr geholfen, zu einer möglichst festen Zeit ins Bett zu gehen. Bei mir ist das manchmal auch eher früher, da ich einfach viel Schlaf benötige. Ebenfalls habe ich mir angewöhnt morgens zur gleichen Zeit aufzustehen. Der Körper wird somit auf diese festen Zeiten programmiert und es fällt dadurch leichter aufzustehen.

Auch hilft es, vor dem Einschlafen an die Morgenroutine und das Aufstehen zu denken und bewusst die Absicht zu treffen. Das kann helfen, morgens leichter aus dem Bett zu kommen.

 

Bereite schon am Abend alles vor

 

Erst morgen alle Sachen, die man für die Morgenroutine benötigt zusammen suchen, kostet nur Zeit. Wenn morgens schon alles bereit liegt, kann ich sofort beginnen. Manche haben einen bestimmten Platz oder eine schön eingerichtete Ecke nur für Yoga und Meditation. Ich bevorzuge für meine Morgenroutine unser Wohnzimmer. Hier lasse ich die Yogamatte auch immer liegen (außer wenn Besuch kommt, dann wird sie aufgeräumt). Mein Meditationskissen muss nur schnell aus dem Schrank geholt werden und die Affirmationskarten und mein Buch ( im Moment arbeite ich mit Ein Kurs in Wundern) haben auch ihren festen Platz. Manchmal mache ich mir auch ein Räucherstäbchen an.

So kann ich direkt starten.

 

Trinke direkt nach dem Aufstehen ein Glas Wasser

 

Kein besonders spannender Tipp, aber wirksam!

Ich trinke als allererstes morgens ein Glas Wasser mit Zitronenspritzer. Das kurbelt den Kreislauf an und macht gleich ein bisschen wacher.

Manchmal mache ich mir auch einen Tee.  Ich habe gemerkt, wie gut es mir tut, gleich morgens dem Körper Flüssigkeit zu geben. Man fühlt sich gleich viel fitter.

 

Und zu guter Letzt: Setze dir eine Intention

 

Erst als ich mir die feste Intention gesetzt habe, wirklich jeden Morgen meine Morgenroutine durchzuführen (und wenn es mal ganz schnell gehen muss, mache ich wenigstens kurz ein paar Yogaübungen), habe ich es auch geschafft. Mir hat es auch geholfen, mir zu sagen : Ich darf morgens früher aufstehen und meine Routine praktizieren, nicht: "Ich muss morgens früher aufstehen..."

Wenn ich so mein Gehirn umprogrammiere und ich mir einfach sage, dass es mir gut tut, ich mich dadurch besser fühle und mich keiner dazu zwingt, sondern einzig und allein meine Entscheidung und mein Wille ist, geht es viel leichter.

 

So, das waren meine Tipps und ich hoffe Sie helfen dir wenig, wenn du vielleicht auch gerade überlegst, eine Morgenroutine für Dich einzuführen.

Probiere es aus, fang einfach an und finde deinen persönlichen Ablauf. Ich selbst habe auch lange gebraucht, dass für mich Passende zu finden.

Ich bin so froh, dass ich es nicht aufgegeben habe und dran geblieben bin, denn es tut mir einfach so gut! Ich kann jetzt fitter und entspannter in den Tag starten. Und kann mich morgens schon bewusst auf den kommenden Tag vorbereiten und mir eine positive Intention setzen, die mich dann auch tagsüber begleitet.

 

Jedoch muss ich zugeben, dass es auch mal Tage gibt, an denen ich es nicht schaffe, zu spät aufstehe, dann doch nur ganz kurz Yoga oder manchmal auch gar nicht mache und mir dann die Zeit für alles andere fehlt. Aber ich will mich auch nicht unter Druck setzen, es auch akzeptieren nicht perfekt zu sein und weiter daran arbeiten, solche Tage immer weniger werden zu lassen.

 

Alles Liebe,

Miriam

Kommentar schreiben

Kommentare: 0